Mit der berufsbezogenen Deutschsprachförderung werden zumeist arbeitssuchende Migranten und Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Diese Kurse sollen schnell auf die Integrationskurse folgen.
Die abw-Sprachschule führt die Teilnehmer in einem Basismodul B2 zu C1 und schließt mit dem Deutschtest für den Beruf (DTB) von Bamf und telc ab.
Voraussetzung für die Teilnahme an einem C1-Kurs ist aber immer das Sprachniveau B2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER).
Die Kurse sind für Menschen mit Migrationshintergrund aus folgenden Gruppen:
Beschäftigte: Sofern Sie sich bereits in einem Beschäftigungsverhältnis befinden, können Sie am Berufssprachkurs teilnehmen. Voraussetzung ist, dass Sie noch keine ausreichenden Sprachkenntnisse besitzen, um Ihren zukünftigen Arbeitsalltag zu meistern.
Besondere Gruppen: Geduldete nach § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 DeuFöV, die keinen Zugang zum Integrationskurs haben, müssen für die Teilnahme keinen Deutschtest für Zuwanderer nachweisen. Für sie wird ein Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung grundsätzlich angenommen.
Für Asylbewerber (Aufenthaltsgestattete) nach den §§ 4 Abs. 1 Satz 3 DeuFöV wird ein Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung grundsätzlich angenommen (45a Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 AufenthG). Teilnahmeberechtigt sind Gestattete aus Herkunftsländern mit guter Bleibeperspektive. Dazu gehören aktuell Syrien, Eritrea und Somalia (Quelle: Bamf, Stand Mai 2021).
Termine für C1Kurse:
Die Berufssprachkurse werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.